SC SIEGFRIED KLEINOSTHEIM RINGEN 1. BUNDESLIGA

SC Siegfried von 1924 bis Heute

2007 – 2011

Hier ringen wir überwiegend im vorderen Tabellendrittel und werden auch weiterhin auf einheimische und talentierte Jugendringer setzen. Neben den Bundesligaerfolgen unserer 1. Mannschaft gelang unserer 2. Mannschaft inzwischen der Durchmarsch von der Gruppenliga, über die Landesliga in die Hessenliga, wo in der Saison 2011 die Vizemeisterschaft errungen wurde. Als harten Schicksalsschlag hat unseren Verein 2011 der plötzliche und viel zu frühe Tod unseres langjährigen sportlichen Leiters Dieter Hofbeck im Alter von 56 Jahren getroffen. Dieter Hofbeck war „Herz und Seele“ unseres Vereins und die Lücke, die er hinterlässt, ist enorm. Die Vorstandschaft wird alles dafür tun, dass auch in Zukunft der Leitspruch der Gründungsmitglieder und Dieter Hofbeck: „Kunstvoll, kraftvoll, kernig und kühn soll die Athletik blühn“ auch in Zukunft in Kleinostheim in die Tat umgesetzt wird. Kraft Heil!

1987 – 2007

Die Mannschaft konnte 1987 wieder in die Hessische Oberliga aufsteigen. Aus finanziellen Gründen zog man jedoch 1990 die Mannschaft aus der Oberliga zurück und es begann in der Bezirksliga ein Neuanfang. Dank der fortgesetzten guten Jugendarbeit im Verein ließ der Erfolg nicht lange auf sich warten. Die Mannschaft errang die Meisterschaft in der Bezirksliga, Landesliga und Hessenliga und stieg in die Oberliga auf. Dort steigerte man sich in einen wahren Siegesrausch und wurde 2001 Meister und schaffte den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Gute Arbeit leisteten hier die Trainer Rainer Volk, Frank Rauscher und Jürgen Scheibe unter der umsichtigen Leitung der Vorstände Wendelin Kraus und Ferdinand Kotschner. In dieser Zeit wurden aus unserem Verein die Jugendringer Florian Groß, Tobias Jung, Christian Kotschner, Marco Kuhn, Adrian Patalong, Benjamin Stange und Peter Weisenberger serienweise Deutsche Meister. Seit 2002 ringt der SC Siegfried ununterbrochen in den Bundesligen. Nachdem 2006 die Meisterschaft in der 2. Bundesliga erkämpft wurde, stieg die Mannschaft 2007 in die 1. Bundesliga auf. Durch unsere Vereinspolitik, überwiegend auf einheimische Ringer zu setzen, konnten wir jedoch im Konzert der Großen nicht mithalten und stiegen nach einem Jahr wieder in die 2. Bundesliga ab.

1972 – 1973

Ab 1973 ging man dann wieder getrennte Wege. In diese Zeit fällt auch das Auftreten des bisher erfolgreichsten Sportlers des SC Siegfried, Gerhard Weisenberger. Seinen sportlichen Höhepunkt als Kleinostheimer Ringer erlebte er bei den Olympischen Sommerspielen 1972 in München. In der Geschichte des SC Siegfrieds konnten mehrere Ringer den Titel eines Deutschen Meisters erreichen. Diese Erfolge waren auf Grund der hervorragenden Jugendarbeit möglich. Federführend seien hier die Jugendleiter Josef Eizenhöfer und Klemens Schwab sowie Roland Knecht genannt. Immer wieder verstanden es unsere Jugendleiter, junge Sportler und Talente zu formen und einige bis zur Deutschen Spitzenklasse zu führen. Somit konnten laufend Nachwuchsringer in die Mannschaft eingebaut werden und so manchem sportlichen Tief folgte bald ein Hoch.

1957 – 1970

Im Jahre 1957 gelang der Mannschaft wieder der Aufstieg in die Oberliga. Der größte Erfolg war dann das Erreichen der Meisterschaft der Hessischen Oberliga 1964/1965 und der Aufstieg in die 1. Bundesliga. Im Jahr 1970 schloss man sich nach dem Abstieg aus der 1. Bundesliga mit den Sportfreunden aus Niedernberg zu einer Wettkampfgemeinschaft zusammen, um in der 2. Bundesliga eine führende Rolle einzunehmen. Die Mannschaft wurde einmal Meister und zweimal Vizemeister.

1924 – 1950

Die Gründung des SC Siegfried 1924 e.V. Kleinostheim erfolgte im Jahr 1924. Fünfzehn Gründungsmitglieder setzten sich zum Ziel, den Ringkampfsport zu fördern. Der Verein startete mit gewaltigem Schwung und bereits 1929 konnte die Mannschaft in die höchste Deutsche Ringerklasse, die Oberliga, aufsteigen. Der Ausbruch des 2. Weltkrieges unterbrach den aktiven Ringkampf und erst 1950 begann unter der Führung von Emil Brenneis der Ringsport wieder in Kleinostheim. In den 50er und 60er Jahren stellten viele Siegfriedringer die absolute deutsche Spitzenklasse dar.