Chronik

SC Siegfried

2007 – 2011

Hier ringen wir überwiegend im vorderen Tabellendrittel
und werden auch weiterhin auf einheimische und talentierte
Jugendringer setzen. Neben den Bundesligaerfolgen unserer
1. Mannschaft gelang unserer 2. Mannschaft inzwischen der
Durchmarsch von der Gruppenliga, über die Landesliga in
die Hessenliga, wo in der Saison 2011 die Vizemeisterschaft
errungen wurde. 

Als harten Schicksalsschlag hat unseren
Verein 2011 der plötzliche und viel zu frühe Tod unseres
langjährigen sportlichen Leiters Dieter Hofbeck im Alter von
56 Jahren getroffen. Dieter Hofbeck war „Herz und Seele“
unseres Vereins und die Lücke, die er hinterlässt, ist enorm.
Die Vorstandschaft wird alles dafür tun, dass auch in Zukunft
der Leitspruch der Gründungsmitglieder und Dieter Hofbeck:
„Kunstvoll, kraftvoll, kernig und kühn soll die Athletik blühn“
auch in Zukunft in Kleinostheim in die Tat umgesetzt wird.
Kraft Heil!

SC Siegfried

1957 – 1970

Die Mannschaft konnte 1987 wieder in die Hessische Oberliga
aufsteigen. Aus finanziellen Gründen zog man jedoch 1990
die Mannschaft aus der Oberliga zurück und es begann in
der Bezirksliga ein Neuanfang. Dank der fortgesetzten guten
Jugendarbeit im Verein ließ der Erfolg nicht lange auf sich
warten. Die Mannschaft errang die Meisterschaft in der
Bezirksliga, Landesliga und Hessenliga und stieg in die
Oberliga auf. Dort steigerte man sich in einen wahren
Siegesrausch und wurde 2001 Meister und schaffte den
Aufstieg in die 2. Bundesliga. Gute Arbeit leisteten hier die
Trainer Rainer Volk, Frank Rauscher und Jürgen Scheibe
unter der umsichtigen Leitung der Vorstände Wendelin
Kraus und Ferdinand Kotschner. In dieser Zeit wurden
aus unserem Verein die Jugendringer Florian Groß, Tobias
Jung, Christian Kotschner, Marco Kuhn, Adrian Patalong,
Benjamin Stange und Peter Weisenberger serienweise
Deutsche Meister. Seit 2002 ringt der SC Siegfried
ununterbrochen in den Bundesligen. Nachdem 2006 die
Meisterschaft in der 2. Bundesliga erkämpft wurde, stieg die
Mannschaft 2007 in die 1. Bundesliga auf. Durch unsere
Vereinspolitik, überwiegend auf einheimische Ringer zu
setzen, konnten wir jedoch im Konzert der Großen nicht
mithalten und stiegen nach einem Jahr wieder in die 2.
Bundesliga ab.

SC Siegfried

1972 – 1973

Ab 1973 ging man dann wieder getrennte Wege. In diese Zeit
fällt auch das Auftreten des bisher erfolgreichsten Sportlers
des SC Siegfried, Gerhard Weisenberger. Seinen sportlichen
Höhepunkt als Kleinostheimer Ringer erlebte er bei den
Olympischen Sommerspielen 1972 in München. In der
Geschichte des SC Siegfrieds konnten mehrere Ringer den
Titel eines Deutschen Meisters erreichen. Diese Erfolge waren
auf Grund der hervorragenden Jugendarbeit möglich.
Federführend seien hier die Jugendleiter Josef Eizenhöfer
und Klemens Schwab sowie Roland Knecht genannt. Immer
wieder verstanden es unsere Jugendleiter, junge Sportler
und Talente zu formen und einige bis zur Deutschen
Spitzenklasse zu führen. Somit konnten laufend
Nachwuchsringer in die Mannschaft eingebaut werden und
so manchem sportlichen Tief folgte bald ein Hoch.

SC Siegfried

1957 – 1970

Im Jahre 1957 gelang der Mannschaft wieder der Aufstieg in die Oberliga. Der größte Erfolg war dann das Erreichen der Meisterschaft der Hessischen Oberliga 1964/1965 und der Aufstieg in die 1. Bundesliga. Im Jahr 1970 schloss man sich nach dem Abstieg aus der 1. Bundesliga mit den Sportfreunden aus Niedernberg zu einer Wettkampfgemeinschaft zusammen, um in der 2. Bundesliga eine führende Rolle einzunehmen. Die Mannschaft wurde einmal Meister und zweimal Vizemeister.

SC Siegfried

1924 – 1950

Die Gründung des SC Siegfried 1924 e.V. Kleinostheim erfolgte im Jahr 1924. Fünfzehn Gründungsmitglieder setzten sich zum Ziel, den Ringkampfsport zu fördern. Der Verein startete mit gewaltigem Schwung und bereits 1929 konnte die Mannschaft in die höchste Deutsche Ringerklasse, die Oberliga, aufsteigen. Der Ausbruch des 2. Weltkrieges unterbrach den aktiven Ringkampf und erst 1950 begann unter der Führung von Emil Brenneis der Ringsport wieder in Kleinostheim. In den 50er und 60er Jahren stellten viele Siegfriedringer die absolute deutsche Spitzenklasse dar.

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